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Loobman Kettenöler im Test

Der Loobman Kettenöler – Low-Budget-Lösung mit starken Schwächen

Eine denkbar kostengünstige Lösung zum Ölen von Motorradketten kommt aus London. Von dort bietet der Hersteller Loobman einen Kettenöler an, der nur mit rund 25 Euro zu Buche schlägt. Für diesen Preis erhält man den eigentlichen Öler, einen Winkel, Schlauch und den Öl-Applikator, der das Öl auf die Kette bringt. Dazu liegen dem Paket Kabelbinder, Klebepads sowie ein Befestigungsdraht – manche sagen in Floristenqualität – und eine Anleitung bei.

Loobman Kettenöler – Die Ölung kommt auf Knopfdruck

Loobman Das hier wirkende Prinzip ist die Schwerkraft. Also muss der Öler in einer gewissen Höhe über der Kette angebracht werden. Die Befestigung der Bauteile und Zuleitung zur Kette klappt mehr oder weniger stabil. Beim aufgerufenen Preis kann da natürlich nicht viel erwartet werden. Um dem System eine angemessene Menge an Öl zu entlocken, wird ein Knopf betätigt. Dadurch wird etwa ein ml freigegeben, wobei eine haftbeständige Sorte gewählt werden sollte. Nun muss nur noch darauf geachtet werden, dass das Öl sich auf der Kette verteilt und nicht auf den Heckbauteilen. Das kann beispielsweise dadurch erreicht werden, indem der Knopf kurz vor dem Abstellen des Motorrades betätigt und das letzte Stück im Schritttempo zurück gelegt wird.

Kettenschmiersystem von Loobman – Ungeeignet für Geländefahrten

Insgesamt erfüllt der Kettenöler von Loobman nur sehr einfache Ansprüche. Bei anspruchsvolleren Belastungen wird das Material sehr schnell an seine Grenzen stoßen. Offroad-Touren schließen sich mit dem Loobman sogar ganz aus.